Marsilius von Inghen, Questiones super librum «De generatione et corruptione» secundum ultimam lecturam

  • Ende 14. Jh.; Pergament; 290 × 210 mm; 53 Bl.
  • Udine, Archivio di Stato, Fragment 232

Ein Kommentar zu Aristoteles von Marsilius von Inghen, der vermutlich von einem Dominikanerschüler verwendet wurde.

Marsilius von Inghen († 1396), Magister an der Universität Paris und an der Universität Heidelberg, deren erster Rektor er war, war Verfasser zahlreicher Abhandlungen über Logik, Naturphilosophie und Theologie; in diesem Fall betreffen die Questiones Aristoteles‘ De generatione et corruptione. Der Codex, der zum Bestand der Familie Varmo gehört und derzeit im Staatsarchiv Udine aufbewahrt wird, gehörte dem Dominikanerbischof Tommaso Tommasini Paruta, wie aus dem Besitzvermerk auf den Vorsatzblättern (1442) hervorgeht. Bischof Paruta war 1437 zusammen mit Ludovico Barbo, dem Abt von Santa Giustina, von Eugen IV. mit einer Visitation in der Diözese Aquileia beauftragt worden, bei der er auch Guarnerio d’Artegna begegnete.

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