Einleitung

„Die Bücher der Patriarchen“ ist ein mit wunderschönen Miniaturen umfassend illustrierter Handschriftenkatalog, der die Jahrhunderte des Mittelalters im Friaul anhand der bedeutendsten handgeschriebenen Bücher rekonstruiert, die sich von der Zeit der Langobarden bis zur Blüte des Humanismus in der Region im Umlauf befanden.

Der Band ist ein mit wunderschönen Miniaturen umfassend illustrierter Handschriftenkatalog, der die Jahrhunderte des Mittelalters im Friaul anhand der bedeutendsten handgeschriebenen Bücher rekonstruiert, die sich von der Zeit der Langobarden bis zur Blüte des Humanismus in der Region im Umlauf befanden. Der Titel „Die Bücher der Patriarchen“ soll die Bedeutung unterstreichen, die die Patriarchen von Aquileia als Auftraggeber und Besitzer einiger der bekanntesten Bücher hatten, die in jener Zeit angefertigt wurden, und gleichzeitig an die zentrale Rolle der Patriarchen und des Patriarchats für die Bildung der politisch-kulturellen Identität des Friauls im Mittelalter erinnern. Der Katalog ist in dreizehn Sektionen gegliedert, die von einer von Cesare Scalon koordinierten Gruppe von Wissenschaftlern bearbeitet wurden. Mitglieder der Gruppe waren Giacomo Baroffio, Massimiliano Bassetti, Roberto Benedetti, Fabrizio Crivello, Mario D’Angelo, Giovanni Frau, Marco Grusovin, Andrea Improta, Antonio Manfredi, Marta Minazzato, Laura Pani, Federica Toniolo, Norberto Valli, Matteo Venier, Fabio Vendruscolo und Federico Vicario. Die verlegerische Koordinierung hatte Egidio Screm inne. Nach einer allgemeinen Einordnung des Projekts durch Cesare Scalon auf den ersten Seiten werden die einzelnen Sektionen in der folgenden Reihenfolge vorgestellt: Das Evangeliarium Forojuliensis, der „Codex Rehdigeranus“, die Bücher aus dem Zeitalter Karls des Großen, die Bücher der Ottonen, der Elisabethpsalter, das Buch der Bücher: von den atlantischen Bibeln zu den Taschenbibeln, die Bücher der musikalischen Liturgie, die Chorbücher, die Schulbücher, die Bücher der Literatur in Vulgärsprache, Guarnerio und die Bücher der Humanisten, die Bücher der Wissenschaft und Technik und die Bücher der Fürsten. Die im Katalog beschriebenen Handschriften kommen aus einigen in der Region (Cividale del Friuli, Gorizia, San Daniele del Friuli, Udine) erhaltenen alten Bücherbeständen und aus zahlreichen weiteren europäischen und amerikanischen Bibliotheken: Beinecke Rare Book & Manuscript Library der Yale University in New Haven, Biblioteca Apostolica Vaticana, Bibliothèque Mazarine und Bibliothèque Nationale de France in Paris, Biblioteca Nazionale Marciana in Venedig, Bodleian Library in Oxford, J. Paul Getty Museum in Los Angeles, Österreichische Nationalbibliothek in Wien, Staatsbibliothek in Berlin, Universitätsbibliothek Albertina Leipzig und die Universitätsbibliothek Graz.

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