Chorbücher

f. 80r, Antiphonal, responsory of All Saints’ 1st eve, (detail, initial S with monstrous beings)

Antiphonar von Cividale

  • 15. Jahrhundert (vor 1433); Pergament; 540 x 370 mm; ff. II, 192, II’
  • Cividale del Friuli, Museo Archeologico Nazionale. Archive und Bibliothek, Codex XXXVII

Der Buchschmuck und allgemeiner die Transkribierung der gesamten Handschrift wurden von einer Schreibstube in Cividale angefertigt, die zum venezianischen spätgotischen Umfeld gehörte und mit einigen der bedeutsamsten Persönlichkeiten dieser Epoche in Verbindung stand.

Antiphonar von Ludwig von Teck

  • 15. Jahrhundert (Udine, 1412-1420); Pergament; 495 x 375 mm; ff. 315
  • Udine, Biblioteca Arcivescovile, Cod. 94

Ein Anfang des 15. Jahrhunderts im Schloss von Udine, der damaligen Patriarchenresidenz, von einigen Kaplanen des Patriarchen Ludwig von Teck transkribiertes Antiphonar.

Gradual, Ascension, introit, f. 59v with ornaments on the four margins and initial V with Christ’s Ascension

Graduale der Pfarrkirche von Spilimbergo

  • Ende 15. Jahrhundert – Anfang 16. Jahrhundert (vor 1503); Pergament; 510 x 385 mm; ff. II, 243, II’
  • Spilimbergo, Archivio parrocchiale, 3

Diese Handschrift gehört zur Serie der Chorbücher des Doms von Spilimbergo, die vom Maler Giovanni de Cramariis aus Udine im Auftrag der Herren von Spilimbergo angefertigt wurde.

f. 1r, Gradual from Advent Sunday to the 24th after-Pentecost Sunday, initial A with King David raising his soul to God

Graduale der Pfarrkirche von Gemona

  • 14. Jahrhundert (drittes oder viertes Jahrzehnt); Pergament; 310 x 225 mm; ff. 297
  • Gemona del Friuli, Pieve, Graduale 3 (datiert 1677)

Eine Handschrift aus der Bologneser Schule, welcher der Pfarrkirche von Gemona traditionsgemäß vom Patriarchen Bertrand de Saint-Geniès gestiftet wurde.

Gradual, after-Easter 5th Feria, introit, f. 10v, with anthro-zoomorphic initial V

Graduale des Kapitels von Udine

  • 14. Jahrhundert (zweite Hälfte); Pergament; 567 x 382 mm; ff. II, 173, II’
  • Udine, Archivio Capitolare, 23

Eine Handschrift aus der Bologneser Schule, welcher der Pfarrkirche von Gemona traditionsgemäß vom Patriarchen Bertrand de Saint-Geniès gestiftet wurde.

Gradual from the 3rd Sunday in Lent to Holy Saturday, introit (detail of f. LXIv, initial C with a dog-headed monk reading a book)

Graduale des Kapitels von Udine

  • 14. Jahrhundert (zweite Hälfte); Pergament; 571 x 390 mm; ff. 155
  • Udine, Archivio Capitolare, 25

Der Buchschmuck enthält die charakteristischen kaleidoskopischen Initialen mit bizarren Wesen und mit den Tieren, die auch in den anderen Handschriften der Serie erscheinen und erreicht bei einigen Buchstaben einen fast respektlosen und spaßigen Ton.

f. 95r, Gradual, 6th Feria after Quinquagesima, introit (detail, anthropo-zoomorphic initial A)

Graduale des Kapitels von Udine

  • 14. Jahrhundert (zweite Hälfte); Pergament; 572 x 395 mm; ff. II,157,II’
  • Udine, Archivio Capitolare, 29

La decorazione del Graduale è attribuita a un miniatore partecipe del rinnovamento in chiave gotica della cultura figurativa friulana, scaturito dalla presenza a Udine tra il 1348 e il 1349 di Vitale da Bologna.

f. 14r, Antiphonal from Sexagesima to Easter Sunday, initial S with Praying David

Antiphonar der Kirche San Antonio Abate in Udine

  • 14. Jahrhundert; Pergament; 586 x 340 mm; ff. II, 165, II
  • Udine, Archivio Capitolare, 24

Die Handschrift ist Teil eines aus vier Bänden bestehenden Antiphonars, das für die neapolitanische Kirche Sant’Antonio Abate aus Foria geschrieben und mit Miniaturen verziert wurde und das Friaul vermutlich in der ersten Hälfte des 15. Jh. erreichte.

Detail of the Antonine tau symbol (inside a scutcheon) in the Antiphonal from Easter to Advent Sunday

Antiphonar der Kirche San Antonio Abate in Udine

  • 14. Jahrhundert; Pergament; 586 x 340 mm; ff. II, 165, II
  • UUdine, Archivio Capitolare, 24

Die Wappen des Generals des Antoniter-Ordens Ponce (oder Pierre) II. Mitte (1370-1374) oder Bertrand Mitte (1374-1389) und die der Familie Marra aus Neapel ermöglichen die Bestimmung der Auftraggeber eines Antiphonars, das vermutlich in der ersten Hälfte des 15. Jh. ins Friaul gelangte.

VIII_1_Codice 33, f. 139r (O)

Antiphonar der Kirche San Domenico di Cividale

  • 14. Jahrhundert (Anfang); Pergament; 525 x ?365 mm; ff. I, 234, I’
  • Cividale del Friuli, Museo Archeologico Nazionale. Archive und Bibliothek, Codex XXXIII

Eine für den Orden der Dominikaner, vielleicht für den Heiligen Domenikus von Cividale, von einem Meister der venezianischen Schulen angefertigte und mit Miniaturen verzierte Handschrift.

f. 80r, Antiphonal, responsory of All Saints’ 1st eve, (detail, initial S with monstrous beings)

Antiphonar von Cividale

  • 15. Jahrhundert (vor 1433); Pergament; 555 x 380 mm; ff. I, 184, I’
  • Cividale del Friuli, Museo Archeologico Nazionale. Archive und Bibliothek, Codex XL

Die meisten Initialen dieses für das Kapitel von Cividale angefertigten Antiphonars sind mit monströsen Wesen, Drachen und Fratzen verziert, die im Inneren des Buchstabens platziert wurden oder diesen bilden.

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