Bücher der Ottonen

Fuldaer Evangelistar

  • Mainz, erstes Drittel des 10. Jh.?; Fulda, 970-980 ca.; 151 Bl.; Pergament; 253 × 145 mm.
  • Udine, Archivio Capitolare, 2

In Mainz entstanden und in Fulda ergänzt, verzeichnen seine Seiten den Treueeid der Suffraganbischöfe gegenüber Patriarch Poppo.

Fuldaer Sakramentar

  • Fulda, Beginn des 11. Jh.; 116 + I Bl.; Pergament; 240 × 210 mm
  • Udine, Archivio Capitolare, 1

In Fulda für die Diözese Bremen-Hamburg geschrieben und verziert, gelangte die Schrift während Poppos Patriarchat ins Friaul.

Egbert-Psalter (Codex Gertrudianus)

  • Reichenau, 977-993 (980 ca.), Russland/Kiew 1078-1086; Bl. II, 231, II’; Pergament; 238 × 188 mm.
  • Cividale del Friuli, Museo Archeologico Nazionale. Archivi e Biblioteca, Cod. CXXXVI

In Reichenau entstanden und später in Kiew weiter verziert, gelangte der Psalter mit Patriarch Berthold von Andechs ins Friaul.

Sakramentar

  • 175?Reichenau, nach 1018 (1020 ca.); 270 Bl.; Pergament; 240 – mm
  • Oxford, Bodleian Library, Canon. lit. 319

Auch im Kloster Reichenau entstanden, erinnern die Seiten dieses Sakramentars an sechs Patriarchen von Johannes IV. (†1019) bis Sieghard (†1077).

Petersburger Sakramentar

  • Regensburg, zweites Drittel des 11. Jh. (1046- 1048?), Pergament; 109 Bl.; 175 × 122 mm
  • Ehemals Sankt Petersburg, Rossijskaia Nacionalnaja Biblioteka, ms Q. v. I Nr. 25 (in Warschau im Zweiten Weltkrieg zerstört)

In Regensburg für Aquileia angefertigt und während des Zweiten Weltkriegs zerstört, ist das Sakramentar nur durch eine Katalogkarte bekannt.

Sakramentar und Antiphonar

  • Salzburg, zweites Viertel des 11. Jh.; Pergament; 229 Bl.; 240 × 180 mm
  • Venedig, Biblioteca Nazionale Marciana, lat. III, 124 (2235)

Im 11. Jh. in Salzburg entstanden, gelangte es bald in den Besitz der Benediktinerinnen des Klosters Santa Maria in Aquileia.

Sakramentar

  • Tegernsee, zweite Hälfte des 11. Jh.; Pergament; II Bl., 132, I; 290 × 210 mm
  • Venedig, Biblioteca Nazionale Marciana, lat. Z. 509 (1535)

Im 11. Jh. in Tegernsee geschrieben und verziert, wurde es später in einer Kirche des Patriarchats verwendet.

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